Carl August Lebschée (1800 - 1877)

 

Dem aus dem damals preußischen Bezirk Posen stammenden Zeichner, Illustrator und Graphiker der Biedermeierzeit sind viele naturgetreue Abbildungen von Gebäuden in München und Landschaften in der nächsten Umgebung zu verdanken. Lebschée machte sich im "vorfotografischer Zeit" zum detailgetreuen Bewahrer des Gewesenen, vor allem in Altbayern und Oberfranken. Bekannt wurde er auch durch seine Darstellungen alter Burgen (so etwa mit dem "Lithographie-Album Thurnau"). Nach einer Netzhautablösung beinahe blind stirbt Lebschée völlig verarmt in München 1877.

 

 

 

 

 

Abbildungen: 

oben: Fotografie Carl August Lebschée; Quelle: A. Häußinger, Lebschée und das Album Thurnau. Thurnauer Blätter, Februar 2001.

unten: Titelblatt aus: "Malerische Topographie des Königreichs Bayern in einer Reihe von Darstellungen aller im Königreich Bayern malerisch- oder historisch merkwürdigen Landstriche, Gebirge, Seen, Städte und grösserer Ortschaften, einzelner Schlösser, Kirchen, Königlicher Anlagen, alter und neuer Bauwerke, mit Begleitung eines historischen Textes. Nach der Natur und auf Stein gezeichnet von C. Lebschée. München bey Hermann und Barth, 1830.