Anton L. Span (*1920)

 

Der in Petschau/Karlsbad geborene Künstler besuchte die Staatsfachschule für Porzellan-Industrie in Karlsbad bei Professor Mörtl und Professor Hegenbarth. Anschließend Studium der Bildhauerei in Warmbrunn (Schlesien) in der Klasse von Professor del Antonio, einem Südtiroler Lehrer. Diese Zeit war prägend für die weitere künstlerische Entwicklung Spans. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges, in dem er 1940 bis 1945 zum Wehrdienst einberufen worden war, lebte Span in Hessen und musste schwere Hungerzeiten durchleben. Sein Bruder, einen Kunstmaler, holte ihn 1948 nach München, wo Span zunächst als Modellbauer bei einem Architekten seinen  Lebensunterhalt verdiente, bevor er als eigenständiger Künstler arbeiten konnte. 1972 Bau eines Wohn- und Atelierbaus im Stadtteil Denning.

 

Private und kirchliche Aufträge:

Grabdenkmäler, Kriegertafeln (Trudering), Kircheneinrichtungen in Geretsried und Riem, Brunnen in Walkertshofen, Instandsetzungsarbeiten in St. Nikolaus und St. Emmeram in Englschalking, Prozessionskreuz und Opferstock in St. Klara / Zamdorf.

 

 

 

Foto: hpt © Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V.