Blaicherhube

Waffenschmiedstraße 11

 

Die Blaicherhube wurde 1831 von Lukas Mayr an seinen Sohn Korbinian Mayr übergeben. Korbinian Mayr erhielt 1843 durch Tausch den Streicherhof. Er erfror im Februar 1845 in der Nacht auf dem Heimweg von der Stadt (er war berauscht). Der Streicherhof wurde 1855 eingerissen und ein neues Haus am Englschalkinger-Bogenhausener Sträßchen erbaut (Englschalkinger Straße 181). 1963 eingerissen.

 

Zum Anwesen der Blaicherhube gehörte auch die Hube "beim Stephl". Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dieser Hof von der Familie Hutterer bewirtschaftet, danach wurde durch Grundstücksspekulanten von 56 Tagwerk Grund bis auf 5 Tagwerk und die Gebäude alles verkauft. Das Anwesen erhielt 1874 Johann Süßmaier zusammen mit der Blaicherhube. Er vereinigte 1879 die beiden Huben "beim Stephl" und "Blaicher".

 

 

 

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Text aus: "Dörfer auf dem Ziegelland", hrsg. von Willibald Karl

Foto oben: Blaicherhube 2007 © dietlind pedarnig

Foto unten: Blick auf die Blaicherhube mit Maibaum und Fidelio-Hochhaus, 2007 © Roland Krack