Ingvild Goetz

 

Die in München ansässige Ingvild Goetz gab 1984 ihre Beruf als Galeristen auf und widmet sich seitdem der Sammlung zeitgenössischer Kunst. Als eine der wenigen Privatsammlerinnen setzte sie sich früh und konsequent für das neue Medium Videokunst ein. Auf die frühen Schwerpunkte der Sammlung - "arte povera" und minimalistische Malerei - folgten Werkkomplexe der jungen amerikanischen und britischen Kunst. Heute sind über hundert Künstlernamen in der Sammlung Goetz vertreten. Über die Hälfte davon, und das gibt es wohl in keiner anderen Kollektion, sind Frauen. 1993 zog Ingvild Goetz mit ihrer Sammlung in das vielbewunderte Museumsgebäude in Oberföhring (Oberföhringer Straße 103) ein, das die Baseler Architekten Jacques Herzog & Pierre de Meuron - die Architekten der Allianzarena - für sie errichtet hatten. Seitdem ist ihr Privatmuseum ein Geheimtipp für Kunstfreunde aus aller Welt.

 

 

Sammlung Goetz

 

 

 

Fotos oben:

Karin Sander: Ingvild Goetz 1 : 7,7, 2001, 3D Bodyscan, Gips, Pigment, © VG Bild-Kunst, Bonn 2006