1715 wurde an der Südspitze des Prielwaldes (Bereich Effnerplatz , Südgrenze des Hochstifts Freising) mit dem Bau der ersten Kurfürstlichen Ziegelei begonnen.
Kurfürst Max Emanuel ließ nach Rückkehr aus dem französischen Exil dort Steine für die Schlösser Schleißheim und Lustheim und vor allem auch für die Mauer um die Schlossanlage brennen.
Die Steine wurden über eine Rutsche zur Isar befördert und von dort auf einem Kanal zuerst Isar aufwärts getreidelt, dann ein Stück isarabwärts, um etwas später im nördlichen Münchner Kanalsystem weiter nach Nymphenburg oder Schleißheim transportiert zu werden.
