Das ursprünglich als Elite-Akademie geplante Maximilianeum ist weit mehr als eine Sehenswürdigkeit im Münchner Stadtbild. König Max II. ließ am 6. Oktober 1857 den Grundstein für den Bau des Architekten Friedrich Bürklein legen. 1874 wird der Bau vollendet.
Seit 1876 gehört der Bau der Stiftung Maximilianeum für begabte Studenten und beherbergt junge Männer aus der Pfalz und Bayern. Bis 1918 war dort neben der Studienstiftung auch die königliche Pagenschule untergebracht. Bis kurz vor Ende des Krieges wurde in den Galerieräumen die Münchner Kunstausstellung veranstaltet. Der Bau auf dem östlichen Isarhochufer mit seiner aufwändigen Kulissenarchitektur erzielt eine große Fernwirkung. Seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtags.
Bei einer Führung am 23. Februar durch die historischen Räumlichkeiten und einer Gelegenheit zur Diskussion im Plenarsaal bekommen Sie einen fundierten Einblick vom Ort, an dem bayerische Gesetze entstehen, und wie der parlamentarische Alltag im 21. Jahrhundert aussieht.
