Der Künstler Horst Stano, 1942 in Oberleutensdorf im Sudetenland geboren, lebt seit 1966 in München. Seit 1991 widmet er sich der Malerei. Ab 1998 absolvierte er eine Ausbildung an der Kunstakademie Bad Reichenhall. Zahlreiche Malstudien im In- und Ausland begleiteten und vertieften seine künstlerische Entwicklung.
Im Mittelpunkt von Stanos Arbeit steht das Unterbewusste. Angeregt durch die Gedanken Sigmund Freuds, der dem Unterbewusstsein eine eigene Gesetzmäßigkeit zuschrieb und Träume als „Königsweg“ zu diesem verstand, begreift Stano das Traumhafte als schöpferischen Raum. „Im Traum sind wir zugleich Autor, Regisseur, Darsteller und Beobachter“, ein Zustand, der sich in seiner Malerei widerspiegelt.
Für Horst Stano ist Malerei eine Brücke zwischen geistiger und realer Welt. Seine Bilder entstehen ohne thematische Vorgaben. Der Malprozess entwickelt sich im ständigen Dialog zwischen dem Geschehen auf der Leinwand und inneren Bildern. Diese speisen sich aus einem reichen Erfahrungsschatz: aus historischen und naturwissenschaftlichen Themen, aus Mythologie, Reiseeindrücken sowie aus Literatur und Film.
Zum Ende der Ausstellung laden Helga Katrin + Horst Stano zur Finissage ein.
Am Dienstag, 14. April von 18.30 – 20.00 Uhr.
Mit einem Glas Wein wollen sie das Ende einer schönen Ausstellung feiern.
Horst wird durch die Ausstellung führen und seine Bilder erklären.
Mohr-Villa, Situlistraße 75, München-Freimann
