Den Weiler Denning bildeten seit dem frühen 17. Jahrhundert vier Höfe, von denen drei, der Springerhof, der Lindlhof und der Pflegerhof an der Ostpreußenstraße gelegen waren. Dazu kam eine um 1650 erbaute und dem Heiligen Georg geweihte Kapelle. Dieses bäuerliche Ensemble blieb bis ins 19. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Form erhalten.
Erst die sogenannte Gründerzeit Ende der 1880er Jahre mit dem Bau der Ziegeleien veränderte das Gesicht des Ortsteils maßgeblich. Nachdem die Ziegeleien in Denning ihren Betrieb eingestellt hatten, wurde der abgeziegelte Grund in Bauland umgewandelt und es kam zu einer regelrechten „Siedlungsexplosion“ mit der Denninger Kolonie und der Obermaier’sche Kolonie rechts und links der Ostpreußenstraße. Vor 1900 zählte der Ort acht Anwesen, bis zur Eingemeindung 1930 ungefähr 140 Wohnhäuser.

