Ziegelei Benno Welsch, ehemals Oberföhringer Straße 256, im Jahr 1956. Noch rauchen die Schlote ... Im rückwärtigen Teil verläuft die heutige Fritz-Wolter-Straße mit ihren großen Wohnblöcken. Links steht die Ziegelei von Lorenz Hartl. © Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V.
Ziegelei Benno Welsch, ehemals Oberföhringer Straße 256, im Jahr 1956. Noch rauchen die Schlote ... Im rückwärtigen Teil verläuft die heutige Fritz-Wolter-Straße mit ihren großen Wohnblöcken. Links steht die Ziegelei von Lorenz Hartl. © Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten e.V.
Verlobungsbild Benno Welsch und Katharina Mayr © Gemeinde Unterföhring
Verlobungsbild Benno Welsch und Katharina Mayr © Gemeinde Unterföhring

Ziegelei Benno Welsch

Oberföhringer Straße 256

Oberföhring

Benno Welsch (1867–1951) baute insgesamt drei Ziegeleien in Oberföhring. Er stammte aus dem Baupflegerhof, Oberföhringer Straße 188 und war einer der großen Loambarone im Münchner Nordosten. 1893 heiratete er Katharina Mayr aus Unterföhring. Zwei Jahre später errichtete er seine erste Ziegelei an der Oberföhringer Straße 256, heute Cosimastraße. Es folgte eine weitere in der Oberföhringer Straße 291, auf deren Gelände heute eine Kindertagesstätte steht. Sie wurde im ehemaligen Trockenstadl der Ziegelei untergebracht, der für die neue Zweckbestimmung von Grund auf erneuerten wurde. Noch in den 1960er-Jahren errichteten – in völliger Verkennung der wirtschaftlichen Lage – die Nachfahren von Benno Welsch ein Maschinenhaus auf dem Grundstück. ZU diesem Zeitpunkt waren die Lehmvorkommen im Münchner Nordosten bereits fast vollkommen ausgeschöpft und die Ausweitung der Stadt München machte die Lage einer Ziegelei unrentabel.

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