„Kraut, Torf und Odel… Die verschwundenen Gerüche Ismanings“

Das Schlossmuseum Ismaning lädt zu einer ungewöhnlichen Zeitreise ein. Dass das Ortsbild früher ein anderes war, ist leicht nachvollziehbar. Beim Blick zurück in die Geschichte haben wir meist deutliche Bilder vor Augen, aber selten konkrete Gerüche in der Nase. Dabei war auch die Geruchslandschaft eine deutlich andere. An Riechstationen entdecken Besucherinnen und Besucher, wie es mancherorts roch, wie stark der Ort früher von landwirtschaftlichen Aromen geprägt war – vom Duft frischer Felder bis zu verbrannten Kohlstrünken oder Torfsoden. Auch alltägliche Gerüche wie jene von Lebensmitteln, Bäckereien, Schlachtungen und handwerklichen Betrieben werden thematisiert. Ebenso begegnen sie den feinen Duftwässerchen der Schlossbewohner. Die Ausstellung zeigt zudem, wie individuell die Geruchswahrnehmung ist. Für die einen duftet es, für die anderen stinkt es. Gezeigt wird, wie man sich früher gegen Gestank gewappnet hat.
Ausstellung vom 18. Mai – 18. Oktober 2026 – Geöffnet: Dienstag – Samstag 14:30 – 17:00 Uhr, Sonntag 13 – 17:00 Uhr; www.schlossmuseum-ismaning.de

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