Ernst Barth ()

 

Barth war ein großer Münchner Architekt der Nachkriegszeit. Er baute seine ersten Wohnhäuser in Bogenhausen an der Brucknerstraße. Später war er Architekt bei der Luftwaffe und hatte nach dem Krieg sein Büro in der Siebertstraße in Bogenhausen und wohnte in den 1970er-Jahren im Cosimapark in einem von ihm entworfenen 18-stöckigen Atriumhaus in der Beckmesserstraße.  Barth arbeitete bis 1982  und übergab sein Büro dann an Karl Röpke.

 

Von Ernst Barth stammen die ersten mehrstöckigen Wohnhäuser im Atriumstil wie zum Beispiel im Cosimapark. Sein Nachfolger Karl Röpke schreibt dazu: »Ernst Barth stellte 1969 Punkthäuser, Atrien und ein Langhaus als Solitäre gleicher Struktur in einen gemeinsamen Kontext. Keine Blöcke, sondern schwingende Räume zwischen den Gebäuden, die durch ihre Bepflanzung tatsächlich zu einem Park wurden.«

 

1968 erhielt er für das Haus Stolzingstraße 21 den Ehrenpreis für Wohnungsbau. 1969 bekam Barth für das  Haus Preziosastraße 1826 den Ehrenpreis für Wohnungsbau.

 

Von ihm (teilweise in Kooperation) stammen folgende Projekte im 13. Stadtbezirk: