Prof. Josef Henselmann (1898 - 1987)

 

Absolvierte eine Lehre als Holzbildhauer. Nach dem Ersten Weltkrieg war er Student an der Münchner Kunstakademie. Er lehrte an der Münchner Staatsschule für angewandte Kunst und war ab 1950 Professor an der Akademie der Bildenden Künste München. Er leitete dort eine Bildhauerklasse und war später langjähriger Leiter der Kunstakademie. 1968 legte er sein Amt nieder. Henselmann der 1987 verstorben ist, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den "Großen Preußischen Staatspreis", den "Bayerischen Verdienstorden", den "Bayerischen Maximiliansorden" und den "Förderpreis im Bereich Bildenden Kunst der Landeshauptstadt München" (1957).

 

"Kunst", so sagte Henselmann immer wieder, "das muss man nicht definieren, das spürt man", und manchmal fügte er noch hinzu "...mit dem Herzen". Dr. Gisela Forster, Installationskünstlerin und Henselmann-Schülerin.

 

 

 

Werke (Auswahl):

Hochaltar im Stephansdom in Passau

Chorbogenkruzifix im Münchner Frauendom

"Rindermarktbrunnen", München - Rindermarkt

"Fischbrunnen", München - Marienplatz

Christopherus, München - Prinzregentenstraße (Lehel)

Steindenkmal vor der Kirche St. Johann von Capistran, München - Parkstadt-Bogenhausen

Franziskus-Portal, Kirche St. Gabriel, München - Haidhausen

sowie zahlreiche Werke im Bayerischen und Oberschwäbischen Raum