Schulen im Münchner Nordosten

Im Gegensatz zu den reformatorischen Landesteilen Deutschlands, führte Bayern die allgemeine Schulpflicht für Kinder sehr spät ein. Erst ab 1802, im Zuge der Säkularisation, wurden die Kinder per Gesetz zu sechs Jahren Unterricht verpflichtet. Dies geschah gegen den erbitterten Widerstand der Landbevölkerung, der die notwendige Arbeitskraft der Kinder weit aus wichtiger erschien, als deren Schulbildung. Erst mit Beginn des 19. Jahrhunderts begann der Staat auch systematisch am Bau von Schulgebäuden und an der Ausbildung von Lehrern zu arbeiten, was bis dahin im Aufgabenbereich geistlicher Kräfte lag, wie das Beispiel des ehemaligen Wallfahrts- und Schuleremitoriums in Oberföhring zeigt, in dem die Kinder bereits ab dem 17. Jahrhundert von Eremiten unterrichtet wurden – der Beginn der Schulgeschichte des Münchner Nordostens.

Heute sind in ganz München rund 340 öffentliche Schulen zu verzeichnen, von denen 120 in städtischer Trägerschaft sind. Daneben existiert eine breite Palette von privaten Schulen. Der Verein für Stadtteilkultur im Münchner Nordosten listet aktuelle, aber auch historische Schulen des Stadtbezirk 13 auf:

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Musenbergstraße 32
(Johanneskirchen)
Bogenhauser Kirchplatz 3
(Bogenhausen)
Schnorr-von-Carolsfeld-Straße 9
(Englschalking)
Fritz-Lutz-Straße 24
(Zamdorf)
Stuntzstraße 55
(Bogenhausen-Parkstadt)
Knappertsbuschstraße 43
(Englschalking)
Gebelestraße 2
(Bogenhausen)
Oberföhringer Straße 224
(Oberföhring)
Bogenhauser Kirchplatz 3
(Bogenhausen)
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